
| Ausser regelmäßigen Grenzpatrouillieren mit Fahrzeugen und Beobachtung von Wachtürmen herab gab es an bestimmten Punkten ein aus zwei Soldaten bestehendes Gespann. Die Wach - und Ablösezeiten sowie die Einsatzorte dieser Gespanne schienen unregelmäßig zu sein. Die meisten dieser Grenzsoldaten waren in ihrem Zwanzigern und machten auf mich nicht den Eindruck, als ob sie auf ihre eigenen Landsleute schießen könnten oder sogar würden. Die Grenzsoldaten blieben nicht nur an den ihnen zugewiesenen Posten, sondern ihnen wurde auch befohlen, Grenzstrecke zu Fuß zu patrouillieren. |

| Natürlich wurde ihnen befohlen, welchen Grenzabschnitt sie zu patrouillieren hatten. Oft schien es mir, als ob die zwei "quatschend" einen Bunmel machten. Obiges Foto habe ich über den Grenzzaun hinweg gemacht. Daher ist es etwas unscharf, aber man kann zwei Soldaten erkennen, die mit geschulterten Gewehren die Grenze entlang gehen. |

| Wenn man auf der Westseite der Mauer eine Kamera "Schußbereit" vor Augen hielt, wurde dies normalerweise von den Grenzsoldaten, die in diesem Fall sofort ihre Ferngläser zückten, bemerkt. Sobald die Soldaten erkannten, dass Fotos gemacht wurden, verbargen sie sich, um nicht fotografiert werden zu können. Das Foto oben zeigt, wie der Soldat links mich mit seinem Fernglas beobachtet und wie der Soldat rechts sich hinter einem Lichtmast verbirgt. |