Sperranlage 2

Die Betonmauer hat eine Rundung oben, mit der man bei einem Fluchtversuch den obenen Teil der Mauer mit Händen nicht einfach greifen kann. (Liesenstr., am Grenzübergang "Chaussee Str.", Wedding)
Das ist ein Signalgerät, das sich auslöst, wenn jemand den Zaun hinten zu überqueren versucht. (Bernauer Str., Wedding)
Auf diesem Bild wird gezeigt, wie die Kabel im Kontaktzaun miteinander verbunden sind. Die Signalanlage kennt Veränderungen des elektrischen Stroms, wenn ein Flüchtender zwei verschiedene Kabel auf einmal berührt. (Heidelberger Str., Neukölln)
Hundelaufanlage. Wachhunde sind oft im Dienst ausserhalb der Stadtmitte eingesetzt, um die Beobachtung im Grenzgebiet zu ergänzen. Die Hundkette ist mit einem ca. 20m langen Seil verbunden und der Hund kann entlang dem Kolonnenweg hin und her laufen. (Staaken, Spandau)
Der obene Rand des Zauns ist anscheinend mit Absicht scharfkantig, so dass man sich beim Fluchtversuch verletzt. (Frohnau, Reinickendorf)
Dünne und wie Spinngewebe aussehende Fäden sind beim Fluchtversuch schwer erkennbar. Wenn man daran stösst, wird irgendein Signal ausgelöst. (Zehlendorf) =durch ein Loch in der Mauer fotografiert.
Dieses Gerät, Postensignalgerät "PSG-80", ist mit Stolperdrähten bezogen. Es enthält eine Patrone darin. Wenn der Stolperdräht gezogen wird, wird es wie ein Feuerwerk ausgelöst, um den nächsten Soldaten aufmerksam zu machen. Eingesetzt werden zwei Varianten, eins mit einer Platzpatrone--nur zum Knallen, das andere mit einer Signalmunition--zum Knallen und zur Erleuchung. (Wannsee, Zehlendorf)
Dieser Metallzaun hat Dornen und wurde im Wasser versenkt, um Flüchtlinge zu verletzen.
(im Museum "Haus am Checkpoint Charlie" aufgenommen.)
Automatikschussanlage, Typ "SM-70". Wenn der Faden, der an der Seite des Gerätes gespannt ist, gezogen wird, werden ca. 100 Kugeln, scharfkantigen Metallwürfel, abgeschossen.
(im Museum "Haus am Checkpoint Charlie" aufgenommen.)

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