NIHON BISOH CO., LTD. (Nagasaki)


Ausstellung der Mauer (Foto 1)

Ein Gondelhersteller, NIHON BISOH CO., LTD., stellt eine Segmente der Mauer in der Nagasaki Fabrik aus. Die Gondeln werden bei der Fassadenreinigung oder -reparierung verwendet. Da sie mit der Wand des Gebäude beschäftigt, hat sie einen Teil der Mauer im Jahre1990 von der DDR bekommen. Was diese Mauer wertvoll macht, ist, dass sie eine "Tür" besitzt. Auf der gesamten Länge von 155Km der Mauer gab es nur 2 Türen dieses Typs.

    

Herzlichen Dank an die Firma NIHON BISOH, die diese Tür für mich aufgeschlossen hat und es mir ermöglichte, diese Fotos zu machen. Zuerst steckt man den Schlüssel in das Schloss(o.L.). Es gab 2 Schlösser oben und unten. Die dazu gehörigen Schlüssel wurden von 2 verschiedenen Personen aufbewahrt. Das war eine Sicherheitsmassnahme, eine Person allein konnte die Tür nicht öffnen. Nachdem die beiden Schlösser aufgeschlossen sind, zieht man einen Griff aus der Tür (o. M.). Mit Hilfe dieses Griffs lässt sich die Tür unter erheblichen Kraftaufwand öffnen. Die Tür lässt sich, nur in eine Richtung, Richtung Osten öffnen.

    

Auf dem Foto oben links ist die Westansicht zu sehen, wenn die Tür geöffnet ist. Die Tür ist so klein, dass man nur in gebückter Haltung durchgehen kann. Die Fotos (o. M.) zeigen die 2 Schlüssel und die Medaille, die die Echtheit der Mauer dokumentiert. Oben rechts kann man das Echtheitszertifikat sehen, dass das Stück Mauer als Original auszeichnet. Die Gegenstände aus den Bildern (o. M. und o. R.) sind , wie auf den ersten Bild zu sehen, Links neben der Mauer ausgestellt.

Die Mauer mit der Tür an der Grenze (Foto 2)

Das Foto oben zeigt das Segment mit der Tür, das im Jahre 1987 noch an der Grenze stand. Es war das 8. Segment rechts vom Brandenburger Tor. Bei genauer Betrachtung der beiden Fotos, Foto 1 (die Ausstellung der mauer bei der Nihon Bisoh) und Foto 2 (oben), kann man die Übereinstimmung der Graffitis erkennen. Im Bild oben ist die Tür halb geöffnet, weil die DDR Bauarbeiten zur Renovierung der Mauer vor dem Brandenburger Tor im Dezember 1987 durchgeführt hat. Im Bild sind auch Gitterzäune zu erkennen, die sie wegen der Renovierung aufgestellt hat, so dass sich die Bauarbeiter nicht in den Westen flüchten konnten.
[Back] [Home]